Die Linke’den Hamburg’daki Bilet Zamlarına Tepki

HVV-Fahrpreise: Linke kritisiert geplante Erhöhungen

Geplante HVV-Preiserhöhungen sorgen für Kritik. Sozialticket-Nutzer sollen 10 Euro mehr zahlen, beim Schülerticket sind 19 Euro Servicepauschale geplant.

HamburgHaber.de

HAMBURG – Die geplanten Änderungen bei den HVV-Fahrpreisen stoßen bei der Hamburger Linksfraktion auf Kritik. Nach Angaben der Fraktion hat sich der Senat heute mit den vorgesehenen Änderungen bei Bus, Bahn und Fähren befasst.

Geplant ist demnach unter anderem eine Senkung des Sozialrabatts. Für Menschen, die eine entsprechende vergünstigte Monatskarte nutzen, würde dies laut der Linken eine Mehrbelastung von 10 Euro im Monat bedeuten.

Auch beim kostenlosen Schülerticket ist eine Änderung vorgesehen. Künftig soll dafür eine Servicepauschale von 19 Euro erhoben werden.

Heike Sudmann, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft, kritisiert die Pläne. Menschen mit wenig Einkommen hätten nicht ohne Weiteres weitere 10 Euro im Monat für ein HVV-Ticket zur Verfügung. Wer sich Mobilität nicht leisten könne, werde dadurch möglicherweise von sozialen Kontakten und gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen.

Besonders betroffen seien aus ihrer Sicht Familien mit geringem Einkommen. Beim Schülerticket müssten Eltern künftig 19 Euro Servicepauschale pro Kind bezahlen.

Die Linke hält grundsätzlich an ihrer Forderung fest, den öffentlichen Personennahverkehr als Teil der Daseinsvorsorge kostenlos für die Nutzerinnen und Nutzer anzubieten.

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