Große Kontrollen auf Hamburgs Schulwegen: Polizei zieht nach drei Wochen Bilanz

Hamburger Polizei zieht Bilanz der dreiwöchigen Verkehrssicherheitsaktion zum Schuljahresbeginn: Mehr als 2.100 präventive und repressive Maßnahmen, 2.668 kontrollierte Fahrzeuge und 1.896 kontrollierte Personen.

HamburgHaber.de

HAMBURG – Zum Beginn des neuen Schuljahres wurden in Hamburg rund 19.000 Kinder eingeschult. Mit der wiederkehrenden Verkehrssicherheitsaktion „Schulwegsicherung“ begleitete die Polizei die Kinder auf ihren teilweise noch unbekannten Schulwegen.

Vom 24. August bis zum 11. September führten Einsatzkräfte der Verkehrsdirektion und der Polizeikommissariate insgesamt mehr als 2.100 präventive und repressive Maßnahmen durch.

Im Mittelpunkt standen unter anderem überhöhte Geschwindigkeit im Bereich von Schulen, Rotlichtverstöße, die Missachtung des Vorrangs von Fußgängerinnen und Fußgängern an Überwegen sowie verkehrswidriges Halten und Parken im Schulumfeld.

Besonderes Augenmerk galt dabei auch sogenannten „Elterntaxis“, die durch regelwidriges Halten und Parken den Schulverkehr beeinträchtigen können. Darüber hinaus kontrollierte die Polizei die Sicherung von Kindern in Fahrzeugen sowie deren Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Mehr als 9.100 Gespräche mit Kindern und Eltern

Im Rahmen der Aktion führten die Beamtinnen und Beamten mehr als 9.100 aufklärende Gespräche mit Kindern, Eltern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Dabei informierten sie über besondere Gefahren im Straßenverkehr.

Zusätzlich wurden 2.668 Fahrzeuge und 1.896 Personen kontrolliert. Insgesamt leitete die Polizei mehr als 7.700 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Die Polizei Hamburg kündigte an, auch künftig vergleichbare Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit durchzuführen. Dies soll insbesondere im Rahmen der Kampagne „Hamburg gibt Acht!“ fortgesetzt werden.

Quelle: Polizei Hamburg

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