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ROADPOL-Kontrollen der Hamburger Polizei

16.878 Fahrzeuge wurden auf ihre Geschwindigkeit überprüft, 1.494 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Auf der Finkenwerder Straße wurde ein Fahrzeug bei erlaubten 60 km/h mit 120 km/h gemessen.

HamburgHaber.de

HAMBURG – Die Polizei Hamburg hat am Donnerstag im Rahmen der europaweiten ROADPOL-Aktion „Safety Days“ umfangreiche Verkehrskontrollen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Zwischen 6 und 22 Uhr waren Einsatzkräfte der Verkehrsdirektionen, zahlreicher Polizeikommissariate und der Akademie der Polizei im Einsatz.

Insgesamt kontrollierten die Beamtinnen und Beamten 763 Fahrzeuge und 421 Personen. Im Mittelpunkt standen die wesentlichen Unfallursachen wie überhöhte Geschwindigkeit, das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss sowie Ablenkung im Straßenverkehr.

Allein bei den Geschwindigkeitskontrollen wurden 16.878 Fahrzeuge mit unterschiedlichen Messverfahren erfasst. Bei 1.494 Fahrzeugen stellte die Polizei eine relevante Geschwindigkeitsüberschreitung fest. Den höchsten Wert registrierten die Einsatzkräfte auf der Finkenwerder Straße: Dort wurde ein Fahrzeug bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h mit 120 km/h gemessen.

Bei den Kontrollen wurden zudem mehrere Straftaten und Ordnungswidrigkeiten festgestellt. In acht Fällen ging es um Fahren ohne Fahrerlaubnis, in weiteren acht Fällen um Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Hinzu kam ein kriminalpolizeiliches Strafdelikt.

Bei den Verkehrsordnungswidrigkeiten registrierte die Polizei unter anderem 43 Handyverstöße von Kraftfahrzeugführern, 32 Verstöße gegen die Anschnallpflicht und 161 Parkverstöße. Außerdem wurden sechs Rotlichtverstöße durch Kraftfahrzeugführer und 13 durch Radfahrer festgestellt. Weitere Verfahren betrafen unter anderem fehlende Kinderrückhaltesysteme, sonstige Ordnungswidrigkeiten sowie einen Fall von verbotswidrigem Abbiegen oder Wenden.

Wegen technischer Mängel an Fahrzeugen oder nicht mitgeführter Dokumente stellte die Polizei darüber hinaus 14 Mängelmeldungen aus.

Neben den Kontrollen setzte die Polizei auch auf Prävention. Beamtinnen und Beamte der Verkehrsdirektion 6 informierten im Bereich des EKZ Hamburger Meile über falsch abgestellte E-Scooter. Nutzerinnen und Nutzer von Elektrokleinstfahrzeugen sollten dabei für die Gefahren sensibilisiert werden, die durch unsachgemäß abgestellte Fahrzeuge entstehen können.

Die Polizei Hamburg kündigte an, auch künftig Maßnahmen zur Bekämpfung der wesentlichen Unfallursachen und zur Verbesserung der Verkehrssicherheit durchzuführen.

Quelle: Polizei Hamburg

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