Am U-Bahnhof Trabrennbahn in Hamburg-Farmsen-Berne ist am Montagmorgen ein 36-jähriger Mann bei einem Unfall mit einer einfahrenden U-Bahn tödlich verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sprang zuvor ein Mann unvermittelt vor die Bahn. Der 36-Jährige wollte ihn festhalten und geriet dabei zwischen U-Bahn und Bahnsteig.
HamburgHaber.de
HAMBURG – Unfall am Montagmorgen. Nach Angaben der Polizei Hamburg ereignete sich der Unfall am 14. September 2026 um 7.52 Uhr am U-Bahnhof Trabrennbahn am Traberweg im Stadtteil Farmsen-Berne.
Nach bisherigen Erkenntnissen hielten sich mehrere offenbar miteinander bekannte Männer auf dem Bahnsteig auf. Als eine stadtauswärts fahrende U-Bahn in den Bahnhof einfuhr, sprang einer der Männer plötzlich vor die Bahn.
Ein ebenfalls zu der Gruppe gehörender 36-Jähriger versuchte, den Mann festzuhalten. Dabei geriet er zwischen die U-Bahn und den Bahnsteig und erlitt tödliche Verletzungen.
Die alarmierten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Verdächtiger flüchtete vom Unfallort
Der zunächst unbekannte Mann, der vor die einfahrende U-Bahn gesprungen war, konnte sich nach Angaben der Polizei vor der Kollision auf die andere Gleisseite retten. Anschließend flüchtete er gemeinsam mit seinen Begleitern vom Unfallort.
Im Rahmen der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen trafen Polizeikräfte auf einen 38-jährigen Algerier sowie zwei 24 und 35 Jahre alte Männer.
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen dürfte es sich bei dem 38-Jährigen um den Mann handeln, der vor die U-Bahn gesprungen war. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.
Ermittlungen dauern an
Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes (KIT) übernahm die psychosoziale Akutbetreuung von Zeuginnen und Zeugen.
Die Ermittlungen des für Todesermittlungen zuständigen LKA 414 sowie des LKA 1 dauern an.
Nach Angaben der Polizei liegen den Ermittlerinnen und Ermittlern Hinweise vor, dass die Beteiligten zum Zeitpunkt des Unfalls unter dem Einfluss von Alkohol und möglicherweise auch anderen berauschenden Mitteln gestanden haben könnten.
Quelle: Polizei Hamburg / Presseportal

