Hamburg belegt im Bildungsmonitor 2026 erneut den dritten Platz im Vergleich der 16 Bundesländer. Die bildungspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion Hamburg, Parica Partoshoar, wertet das Ergebnis als positives Signal, betont aber zugleich, dass die Anstrengungen in der Bildung fortgesetzt werden müssen.
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HAMBURG – Hamburg liegt im Bildungsmonitor 2026 erneut auf Platz drei. Vor Hamburg liegen Sachsen und Bayern.
Der Bildungsmonitor wird vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erstellt und von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) veröffentlicht.
Vor dem Hintergrund der in der vergangenen Woche veröffentlichten PISA-Ergebnisse bewertet die Grüne Fraktion Hamburg den dritten Platz als positives Zeichen.
Nach Einschätzung der Grünen zeigt das Ergebnis, dass Hamburg in der Bildungspolitik wichtige Schwerpunkte setzt – insbesondere bei der Schaffung gleicher Chancen für Kinder vor dem Schuleintritt.
Partoshoar: „Ein gutes Zeichen – aber kein Grund, um nachzulassen“
Die bildungspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion Hamburg, Parica Partoshoar, verweist auf die ernüchternden PISA-Ergebnisse und die bestehenden Herausforderungen im deutschen Bildungssystem.
Hamburg stehe im Vergleich besser da. Der dritte Platz im Bildungsmonitor zeige, dass die Hansestadt bei der Förderung von Kindern und Jugendlichen wichtige Dinge richtig mache.
Besonders hebt Partoshoar den Übergang von der Kita in die Schule hervor. Kinder würden in Hamburg gut auf den Schuleintritt vorbereitet. Dazu gehöre auch die Sprachförderung für Kinder, die noch nicht ausreichend Deutsch können.
Partoshoar betont, dass Kinder mit sprachlichen Schwierigkeiten nicht allein gelassen werden dürften und ihre Teilhabe am sozialen Miteinander unterstützt werden müsse.
Ganztagsschulen und konzentriertes Lernen
Gleichzeitig dürfe sich Hamburg auf den bisherigen Erfolgen nicht ausruhen, so Partoshoar.
Es müsse unter anderem sichergestellt werden, dass das Angebot an Ganztagsschulen weiterhin gut bleibt und Kinder und Jugendliche auch am Nachmittag gefordert werden.
Gerade angesichts der zunehmenden Bedeutung von Künstlicher Intelligenz und Social Media brauche es weiterhin ruhiges und konzentriertes Lernen in der Gemeinschaft.
Hamburg müsse deshalb seine Anstrengungen im Bildungsbereich fortsetzen und dafür sorgen, dass die negativen Entwicklungen der PISA-Ergebnisse nicht auf die Hansestadt übergreifen.

